Remote-Standortverwaltung und -Administration
Bandbreitenfreundliche, synchronisierte Remote-Provisionierung
Je mehr Remote-Standorte wachsende Organisationen aufweisen, umso wichtiger wird die Fähigkeit, Systeme von zentraler Stelle aus bereitzustellen, um den mit der Verwaltung von Systemen an solchen Standorten verbundenen Zeit- und Kostenaufwand im Griff zu behalten. Reisen, die früher zur Bereitstellung von Systemen notwendig waren, und auch der Versand von Medien und Systemen sind nicht mehr erforderlich. Die K2000 bietet verschiedenste Möglichkeiten zur Remote-Standortverwaltung und -Administration, die eine effektive Bereitstellung von Systemen an Remote-Standorten ermöglichen.
K2000 Virtual Remote-Appliances
Mithilfe der K2000 Virtual Remote-Appliances kann eine zentrale K2000 Bereitstellungs-Appliance Datenträger-Images, Netzwerk-Betriebssysteminstallationen, Treiber und Anwendungen an Remote-Standorten ohne Bedarf an dedizierter Hardware oder speziellem Personal vor Ort bereitstellen. K2000 Virtual Remote-Appliances sind einfach bereitzustellen und zu warten und reduzieren die Kosten und Komplexität bei der Verwaltung einer Organisation mit mehreren Standorten erheblich. Ihre integrierte virtuelle Infrastruktur ermöglicht die Bereitstellung auf fast jedem Windows Server und die genaueste Kontrolle über zeitliche Steuerung und Inhalte der Bereitstellungs-Assets. Die geplante inkrementelle Synchronisierung und die Bandbreiteneinschränkung helfen dabei, die Netzwerkauslastung zu minimieren, während alle Remote-Standorte mit aktuellen Bereitstellungs-Assets aktualisiert werden.
Über die K2000 Bereitstellungskonsole kann der Administrator bestimmte skriptbasierte Installationen und K-Images auf den einzelnen Remote-Standort-Appliances bereitstellen. Jedes Bereitstellungs-Asset wird mit einer Versionsangabe versehen, sodass Administratoren leicht erkennen können, welche Versionen in ihrem Netzwerk bereitgestellt werden. Alle an der K2000 Bereitstellungs-Appliance vorgenommenen Änderungen können automatisch auf die Appliance für den Remote-Standort übertragen werden, wobei ein konfigurierbarer Zeitplan die Image-Wartung erleichtert. Die jeweilige Uhrzeit der Synchronisierung und die genutzte Bandbreite können konfiguriert werden, sodass Administratoren die Auswirkungen auf ihr Netzwerk minimieren können.
USB- und CD-Support
Möglicherweise ist die Bereitstellung der K2000 Virtual Remote-Appliance an einigen Standorten nur schwer oder gar nicht möglich. KBE USB und KBE CD bieten eine bequeme Möglichkeit, Remote-Systeme über ein USB- oder CD-Laufwerk in KBE lokal zu starten und an-schließend eine Verbin-dung mit der zentralen K2000 herzustellen, um Zugriff auf die gesamte Bereitstellungsbibliothek zu erhalten. Sobald die Ver-bindung mit der zentralen K2000 hergestellt ist, können sämtliche Bereit-stellungsaufgaben auf dem Zielsystem ausgeführt werden. Bei Computern, die keine gute Internetverbin-dung haben, können Sie mithilfe der K2000 zusam-men mit der KBE ein K-Image in einem USB-Laufwerk ablegen. Die K2000 Bereitstellungs-Appliance erleichtert die Erstellung von USB- oder CD-Bereitstellungs-Assets über die Bereitstellungs-konsole.
Zentralisierte Bereitstellungsbibliothek
Unabhängig davon, ob Sie die K2000 Virtual Remote-Appliance, einen KBE USB-Anschluss oder eine KBE CD nutzen, kann auf sämt-liche Images, Installationen von Netzwerk-Betriebssys-temen und zugehörige Assets von der Bibliothek für die zentrale Bereitstel-lung aus verwiesen werden. Dadurch kann sicherer verhindert werden, dass veraltete Images oder Installationen von Netzwerk-Betriebssystemen auf Systemen bereitgestellt werden, was die Zuverläs-sigkeit bei der Bereitstel-lung erhöht und Administra-toren wertvolle Zeit spart.