Die Plattformebene
Schnelle Bereitstellung und Zuverlässigkeit

Die physische KACE Appliance lässt sich mühelos bereitstellen und besteht aus einem Server mit 1 HE für die Rack-Montage mit Multi-Core-Prozessoren, Dual-Gigabit-Ethernet-Ports, optionalen redundanten Netzteilen sowie Festplatten in einer RAID-Konfiguration. Dank Hardwareredundanz und Ressourcenkonfiguration, die auf die Anforderungen der Verwaltungs- und Anwendungsdienstebenen der Appliance abgestimmt sind, wird mit dieser Hardwarekonfiguration eine herausragende Zuverlässigkeit und Leistung erreicht. Auch können KACE Virtual Appliances direkt auf der VMware Virtual Infrastructure bereitgestellt werden.
Die Softwareplattform besteht aus ausgereiften Infrastrukturkomponenten auf Open-Source-Basis, die für eine sichere, stabile und kosteneffiziente Datenverarbeitungsumgebung sorgen. Dank der Open-Source-Komponenten lässt sich die Betriebsumgebung genau abstimmen, um die Funktionalität der Verwaltungs- und Anwendungsebene der KACE Appliance zu optimieren. Diese Komponenten können genau kontrolliert werden, um eine sichere, extrem stabile Umgebung bereitzustellen, in der nur Dienste ausgeführt werden, die für die Verwaltungs- und Anwendungsebenen der Appliance erforderlich sind. Dadurch werden Sicherheitslücken vermieden, die bei Ausführung unnötiger Plattformdienste entstehen können.
Mit dem vorkonfigurierten Standardformfaktor kann die KACE Appliance-Plattform mühelos bereitgestellt werden: Im Rahmen des Systemstartvorgangs ist nur eine minimale anfängliche Netzwerkadressierung erforderlich. Die Appliance verwendet Standardprotokolle. Dadurch kann die Bereitstellung mühelos hinter der Firewall oder in einer DMZ durchgeführt werden, was von den Sicherheits- und Konnektivitätsanforderungen der verwalteten Systeme abhängig ist.
Dieses funktionsspezifische Merkmal ist ein wichtiger Vorteil von anwendungsbasierten Architekturen im Allgemeinen und für die KACE Appliance im Besonderen. Daraus resultieren eine überragende Leistung und Zuverlässigkeit sowie eine problemlose Bereitstellung.
KACE K1000 Verwaltungs-Appliance
Einzelner, integrierter Agent
Die K1000 Agenten-Architektur soll Bereitstellungs- und Wartungskosten so niedrig wie möglich halten. Ein einzelner integrierter Agent unterstützt die gesamte Funktionalität der K1000, wodurch die Bereitstellung beschleunigt wird. Das Suchen ohne Agenten dient zur Beschleunigung der Erstbereitstellung der K1000 durch Identifizierung aller verfügbaren Systeme für die Agenteninstallation. Anschließend werden die Agenten auf diesen Systemen installiert.Die K1000 bietet eine Vielzahl von Mechanismen für die anfängliche Agentenbereitstellung, beispielsweise direktes Anwenden des Agenten über die K1000, Herunterladen aus dem K1000 Benutzerportal und Anmeldeskripte. Dadurch wird sichergestellt, dass der K1000 Agent unabhängig vom Netzwerk und der Sicherheitsinfrastruktur der Organisation schnell und effizient installiert werden kann.
Nach der anfänglichen Bereitstellung erlaubt die automatische Aktualisierungsfunktion der K1000 eine Aktualisierung der Agenten auf neue Versionen. Dadurch müssen keine neuen Agenten bereitgestellt werden, wenn die K1000 aktualisiert wird. Das Suchen ohne Agenten vereinfacht zudem die Wartung, da neu an das Netzwerk angeschlossene Systeme, für die Verwaltungsbedarf besteht, schnell identifiziert werden. Die Agenten werden dabei automatisch angewendet.
KACE K2000 Bereitstellungs-Appliance
Bereitstellung ohne Agenten
Die agentenlose Bereitstellung und Verwaltung der K2000 gestaltet sich äußerst einfach. Im Gegensatz zu herkömmlichen Provisionierungslösungen brauchen keine Agenten bereitgestellt und gewartet zu werden. Stattdessen lassen sich sämtliche Bereitstellungen von der zentralisierten K2000 Bereitstellungsbibliothek aus über das Netzwerk ausführen. Die Bereitstellung ohne Agenten reduziert die Provisionierungskomplexität und verbessert die Effizienz und Zuverlässigkeit von Bereitstellungen, indem sichergestellt wird, dass sich alle Bereitstellungen remote über eine zentralisierte und vertrauenswürdige Bibliothek durchführen lassen.
In der netzwerkbasierten agentenlosen Architektur der K2000 werden PXE-Standards zur Provisionierung jedes LAN genutzt, das an ein x86-basierten System angeschlossen ist. Werden PXE-fähige Systeme hochgefahren, veranlasst ihr lokaler DHCP-Server einen Netzwerk-Systemstart über die K2000 anstelle über die lokale Festplatte. Solche Systeme werden auf der Bereitstellungskonsole der K2000 als für Bereitstellungsaufgaben verfügbar angezeigt, sodass Administratoren umgehend Provisionierungsaufgaben wie die Erfassung oder Bereitstellung eines Image planen können. Administratoren haben vor dem Systemstart über die K2000 außerdem die Möglichkeit, Systeme anhand ihrer MAC-Adressen manuell in die K2000 aufzunehmen, sodass Provisionierungsaufgaben für den anfänglichen Start auf der K2000 geplant werden können. Diese Funktionen ohne Agenteneinsatz sorgen nicht nur für eine Senkung der Erstbereitstellungskosten, sondern auch der regelmäßigen Wartungskosten, da weder Wartungen noch Aktualisierungen von Agenten erforderlich sind.
